A.A. Dhand und Saima Mir schreiben Krimis aus Bradford, einstige Textilstadt mit großer muslimisch-britisch-asiatischer Community. Sie erzählen von Migration und Protest und gegen rassistische und sexistische Klischees.
Historische Katastrophen jenseits unserer Gegenwart: intermittierende Pest, Klimakrisen und geopolitische Veränderungen von Justinian I. bis zum Abbasidenkalifat
Der Westen hat Hochkonjunktur. Viele glauben, er sei ein baufälliges Haus, das endlich abgerissen gehört. Was aber ist der Westen und wie ist er geworden, was er heute ist? Zwei Bücher geben Auskunft.
Der ägyptische Autor Ahmed Abdel Moneim Ramadan über Absurdität und Fantasie, die die sozialen und politischen Realitäten Ägyptens widerspiegeln, über Veränderungen in der Literaturlandschaft und die Ökonomie des Schreibens ohne finanzielle Perspektive
„Ins hohe Gras“: Trevor Noah und Sabina Hahn erzählen, warum man manchmal nur loslaufen muss, um heimzukehren. Eine Fabel über Freundschaft, Freiheit und das sanfte Gewicht von Entscheidungen
Der Historiker Volker Weiß zeigt in „Das Deutsche Demokratische Reich“ auf, wie mit Überschreibungen und Umdeutungen des Historischen in der Gegenwart rechte Politik gemacht wird
In seiner transkontinentalen Familiengeschichte „Tabak und Schokolade“ rekonstruiert Martin R. Dean koloniale Verflechtungen der Schweiz anhand unterschiedlichster Gedächtnismedien
KAG1LP2MDIAKITE, CC BY-SA 4.0 via Wikimedia Commons
Bildunterschrift
Yambo Ouologuem
„Das Gebot der Gewalt“ des malischen Schriftstellers Yambo Ouologuem wurde als Penguin Modern Classic neu aufgelegt, eine Reihe, die nach eigener Aussage „die Lesegewohnheiten von Generationen seit 1961 geprägt hat“