Ist der Mensch ein unlösbares Rätsel? Eine kritische Reflexion über die Grenzen der Humanwissenschaften, die Unmöglichkeit, den Anderen vollständig zu verstehen, und die Krise unseres Wissens über den Menschen
Der preisgekrönte ghanaische Schriftsteller Daniel Naawenkangua Abukuri über Trauer und Zugehörigkeit, die schöpferische Fantasie Schwarzer Lebenswelten, Ghanas literarische Gegenwart – und die unvollendeten Zeichnungen, mit denen sein Schreiben begann
Was erzählt Müll über unsere Welt? Eine Dortmunder Ausstellung beleuchtet die globalen Wege des Abfalls und die Zusammenhänge von Wirtschaft, Verwertung sowie deren Folgen für Mensch und Umwelt
Der preisgekrönte Roman "Taiwan Travelogue" von Yang Shuang-zi verbindet so klug wie emotional Kolonialgeschichte, Begehren und Kochkunst – und lässt jede Speise auch von Macht erzählen
Ziyu Wang, Lads, 2023 – Aus der Serie "Go Get'Em Boy"
Wie blickt die Generation Z auf die Welt? Fotografinnen und Fotografen der zwischen 1995 und 2010 geborenen Generation zeigen nach der Präsentation in Photo Elysée in Lausanne ihre Werke nun auch in Frankfurt am Main.
In „Anarchie“ erzählt William Dalrymple wie die britische East India Company das mächtige Mogul-Reich eroberte, das reiche Bengalen ausplünderte und zu seiner Zeit zu einem frühen Symbol globaler Konzernmacht wurde
Abdellah Taïas „Die Bastion der Tränen“ ist ein poetisch-schmerzhafter Roman über Homosexualität, Exil und die unheilbaren Wunden von Herkunft, Familie und gesellschaftlicher Enge eines Marokko der Erinnerung
Ein Milliardär, das Blut junger Frauen, Bombenbau, Islamisten im Netz: Madeline Cash sammelt Verschwörungsmythen der Gegenwart. Das ist komisch, doch warum schweigt „Verlorene Schäfchen“, wo Macht sichtbar würde?
Nelson Mandela als umkämpftes Symbol eines Epochenübergangs: Eine Reflexion über Neoliberalismus, Generationsbruch und die unerfüllten Versprechen Südafrikas nach der Apartheid
Über die verborgenen Ursprünge menschlicher Ordnung: Verbot, Kultur und soziales Unbewusstes im Widerstreit mit den rationalistischen Selbstbildern des Liberalismus und des zeitgenössischen Marxismus
Während der Corona-Pandemie wollte die Journalistin Angelique Geray verstehen, wie Corona-Leugner denken und warum sie zu Verschwörungstheoretikern mutieren. Dafür baute sie eine Tarnidentität auf.
In „Eddos goldenes Lächeln“ verdichtet Stella Gaitano Familiengeschichte, Bürgerkrieg und weibliche Erfahrung zu einem Roman von poetischer Wucht und analytischer Klarheit, der auch sprachlich und kompositorisch begeistert
Warum die Verbindung von Mystik, Ontologie und radikaler Wahrhaftigkeit des hurufistischen Dichters Imadeddin Nesimi bis heute nachwirkt – als Herausforderung für individuelle Freiheit, Sprache und gelebte Überzeugung
Branch of the National Union of Journalists (BNUJ)., Public domain, via Wikimedia Commons
Bildunterschrift
George Orwell
Unter der Überschrift „Wie es mir gefällt“ veröffentlichte George Orwell in den 1940er Jahren Kolumnen, die bis heute lesenswert sind. Sie sind nun in leicht unterschiedlichen Ausgaben auf Deutsch und Englisch erhältlich.
Zwischen Illusion und Erkenntnis verliert der Wahrheitsanspruch der Wissenschaft zunehmend an Halt; an seine Stelle treten Intuition, Irrtum und Zweifel als prägende Kräfte dessen, was wir zu wissen glauben