Shaw Kuzki zeigt in „Die weiße Laterne“, wie Erinnerung über Generationen wandert und sich verändert. Ihr Jugendroman verbindet historische Wahrheit, poetische Verdichtung und die leisen Rituale einer ruhelosen Stadt
Halldór Laxness suchte zeitlebens nach literarischer und politischer Identität. Seine Romane über Kolonialität, Armut und Naturgewalt wirken heute wie Vorläufer der Literatur des globalen Südens. Laxness-Biograf Halldór Guðmundsson im Interview
Dhruva Jaishankar hat mit „Vishwa Shastra – India and the World“ eine Einführung in die indische Geschichte für die Jugend seines Landes geschrieben. Im Mittelpunkt stehen Indiens Beziehungen zur Welt und die Zukunft des Subkontinents
Zwischen Widerstand und kreativer Aneignung: Wie afrikanische Künstler den westlichen Theaterkanon transformieren, um kulturelle Selbstbestimmung und neue Ausdrucksformen zu schaffen
Mit „Adama“ legt Lavie Tidhar ein schonungsloses Panorama israelischer Geschichte zwischen Gewalt, Hoffnung und Selbstzerstörung vor. Ein ungewöhnlicher Thriller, der zeigt, dass kein Ideal unbeschädigt bleibt, wenn Menschen es leben müssen.
Halim Youssefs „Liebe im Schatten der dunklen Flaggen“ ist ein poetisches Meisterwerk über das Überleben in der Dunkelheit an der irakisch-syrischen Grenze
In „Diebstahl“ zeichnet Abdulrazak Gurnah die feinen Risse nach, die durch Freundschaft, Liebe und Herkunft verlaufen, wenn eine Gesellschaft in Bewegung gerät. Ein leiser Roman, der gerade in seinen Auslassungen seine größte Wucht entfaltet