Ziyu Wang, Lads, 2023 – Aus der Serie "Go Get'Em Boy"
Wie blickt die Generation Z auf die Welt? Fotografinnen und Fotografen der zwischen 1995 und 2010 geborenen Generation zeigen nach der Präsentation in Photo Elysée in Lausanne ihre Werke nun auch in Frankfurt am Main.
In „Anarchie“ erzählt William Dalrymple wie die britische East India Company das mächtige Mogul-Reich eroberte, das reiche Bengalen ausplünderte und zu seiner Zeit zu einem frühen Symbol globaler Konzernmacht wurde
Abdellah Taïas „Die Bastion der Tränen“ ist ein poetisch-schmerzhafter Roman über Homosexualität, Exil und die unheilbaren Wunden von Herkunft, Familie und gesellschaftlicher Enge eines Marokko der Erinnerung
Ein Milliardär, das Blut junger Frauen, Bombenbau, Islamisten im Netz: Madeline Cash sammelt Verschwörungsmythen der Gegenwart. Das ist komisch, doch warum schweigt „Verlorene Schäfchen“, wo Macht sichtbar würde?
Nelson Mandela als umkämpftes Symbol eines Epochenübergangs: Eine Reflexion über Neoliberalismus, Generationsbruch und die unerfüllten Versprechen Südafrikas nach der Apartheid
Über die verborgenen Ursprünge menschlicher Ordnung: Verbot, Kultur und soziales Unbewusstes im Widerstreit mit den rationalistischen Selbstbildern des Liberalismus und des zeitgenössischen Marxismus
Während der Corona-Pandemie wollte die Journalistin Angelique Geray verstehen, wie Corona-Leugner denken und warum sie zu Verschwörungstheoretikern mutieren. Dafür baute sie eine Tarnidentität auf.
In „Eddos goldenes Lächeln“ verdichtet Stella Gaitano Familiengeschichte, Bürgerkrieg und weibliche Erfahrung zu einem Roman von poetischer Wucht und analytischer Klarheit, der auch sprachlich und kompositorisch begeistert