Dezember 2025

Hiroshima in drei Schreibweisen

Shaw Kuzki zeigt in „Die weiße Laterne“, wie Erinnerung über Generationen wandert und sich verändert. Ihr Jugendroman verbindet historische Wahrheit, poetische Verdichtung und die leisen Rituale einer ruhelosen Stadt
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"Sich finden, ohne sich dabei zu verlieren"

Halldór Laxness suchte zeitlebens nach literarischer und politischer Identität. Seine Romane über Kolonialität, Armut und Naturgewalt wirken heute wie Vorläufer der Literatur des globalen Südens. Laxness-Biograf Halldór Guðmundsson im Interview
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Hartes Land, blindes Herz

Mit „Adama“ legt Lavie Tidhar ein schonungsloses Panorama israelischer Geschichte zwischen Gewalt, Hoffnung und Selbstzerstörung vor. Ein ungewöhnlicher Thriller, der zeigt, dass kein Ideal unbeschädigt bleibt, wenn Menschen es leben müssen.
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Eine Zukunft, die aus den Taschen rinnt

In „Diebstahl“ zeichnet Abdulrazak Gurnah die feinen Risse nach, die durch Freundschaft, Liebe und Herkunft verlaufen, wenn eine Gesellschaft in Bewegung gerät. Ein leiser Roman, der gerade in seinen Auslassungen seine größte Wucht entfaltet
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