Die Ethnologin Heike Behrend beschäftigt sich mit einem deutschen Provinz-Propheten, der Anfang des 20. Jahrhunderts in der Altmark einen kommerziellen Paradiesgarten betrieben hat
Ein Gespräch mit der libanesischen Schriftstellerin Iman Humaydan über ihren neuesten Roman, den Libanon, Erinnerung, Patriarchat, Migration – und darüber, warum Literatur stärker ist als ein Manifest
Die libanesische Schriftstellerin Iman Humaydan spricht über ihren Roman »Songs for Darkness«, über die Erinnerung an den Krieg, das Leben von Frauen und Migration – und darüber, warum Literatur bewahren kann, was Geschichte und Politik oft auslöschen
Der Geldadel von heute ist ultrareich. Das Wort bezeichnet die letzte Steigerung eines Reichtums jenseits des konkret Fassbaren. Evan Osnos bringt mit „Yacht oder nicht Yacht“ Nachrichten aus einer anderen Welt.
Hätte Christopher Nolan doch auf James Joyce gehört. Stattdessen verwandelt er Homers fluide, vieldeutige Odyssee in ein starres Monument aus Männlichkeitspathos, Stichwortdramaturgie und akustischer Überwältigung
Ist der Mensch ein unlösbares Rätsel? Eine kritische Reflexion über die Grenzen der Humanwissenschaften, die Unmöglichkeit, den Anderen vollständig zu verstehen, und die Krise unseres Wissens über den Menschen
Der preisgekrönte ghanaische Schriftsteller Daniel Naawenkangua Abukuri über Trauer und Zugehörigkeit, die schöpferische Fantasie Schwarzer Lebenswelten, Ghanas literarische Gegenwart – und die unvollendeten Zeichnungen, mit denen sein Schreiben begann
Was erzählt Müll über unsere Welt? Eine Dortmunder Ausstellung beleuchtet die globalen Wege des Abfalls und die Zusammenhänge von Wirtschaft, Verwertung sowie deren Folgen für Mensch und Umwelt