Der Historiker Volker Weiß zeigt in „Das Deutsche Demokratische Reich“ auf, wie mit Überschreibungen und Umdeutungen des Historischen in der Gegenwart rechte Politik gemacht wird
In seiner transkontinentalen Familiengeschichte „Tabak und Schokolade“ rekonstruiert Martin R. Dean koloniale Verflechtungen der Schweiz anhand unterschiedlichster Gedächtnismedien
KAG1LP2MDIAKITE, CC BY-SA 4.0 via Wikimedia Commons
Bildunterschrift
Yambo Ouologuem
„Das Gebot der Gewalt“ des malischen Schriftstellers Yambo Ouologuem wurde als Penguin Modern Classic neu aufgelegt, eine Reihe, die nach eigener Aussage „die Lesegewohnheiten von Generationen seit 1961 geprägt hat“
Shaw Kuzki zeigt in „Die weiße Laterne“, wie Erinnerung über Generationen wandert und sich verändert. Ihr Jugendroman verbindet historische Wahrheit, poetische Verdichtung und die leisen Rituale einer ruhelosen Stadt
Halldór Laxness suchte zeitlebens nach literarischer und politischer Identität. Seine Romane über Kolonialität, Armut und Naturgewalt wirken heute wie Vorläufer der Literatur des globalen Südens. Laxness-Biograf Halldór Guðmundsson im Interview